2005

Donnerstag 1. Dezember 2005 um 20h00 bei Bernadette Zurkinden
Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt zum Lesezirkel ein!
Wir diskutieren das Buch Frauen im Laufgitter, der Klassiker von Iris von Roten, Verlag efef; ISBN: 3905561093
Wir haben gelesen Der Doktorhut im Besenschrank von Franziska Rogger
Die zweite Hälfte des Buches spricht die Leserinnen viel mehr an, es werden darin weniger Frauen, diese dafür ausführlicher vorgestellt. Die Frauen-Leben werden auch etwas mehr im Zusammenhang des historischen Umfeldes dargestellt – allgemein hätten wir uns aber hier noch mehr Hintergrundinformationen erwünscht (über Studium und Berufseinstig in dieser Zeit im Allgemeinen).
Wir sind sehr beeindruckt von diesen Pionierinnen und auch von ihrem Willen, alles auf eine Karte, nämlich ihre Ausbildung, zu setzen. Der Berufseinstieg war doch massiv schwieriger und gelang nur ein paar Ausnahmeerscheinungen wie z.B. Anna Tumarkin und Gertrud Woker, welche aber immer gegen grösste Widerstände kämpfen mussten.

Montag, 14. November 2005, 20.00 Uhr im Wartsaal-Café Steinhof: öffentliches Treffen
An dieser Sitzung besprechen wir, welche Aktivitäten wir im Vorfeld der kantonalen Wahlen 06 zugunsten der Kandidatinnen in und um Burgdorf entwickeln wollen.

Film-Matinée
Sonntag, 6. November 2005, 10.00 Uhr im Kino Krone:
Confiture (Belgien/Schweiz 2004)
anschliessend Apéro
Mitten im Fest ihrer Goldenen Hochzeit lässt der Schuhmacher Tuur seine Frau Emma sitzen. Seine lesbische Schwester Josée, die von der Familie verstossen wurde, gewährt ihm Unterschlupf. Ganz zum Ärger von Gerda, der bettlägerigen und pflegebedürftigen zweiten Schwester von Tuur, die beim Ehepaar wohnt.
Als weder Tuur noch Emma Anstalten machen, sich zu versöhnen, spitzt sich die finanzielle Lage zu. Emma macht aus der Not eine Tugend und verkauft in Tuurs Schuhladen erfolgreich hausgemachte Konfitüre.
Es ist die Geschichte einer späten Empanzipation, mit Humor und einigen schrägen Elementen, aber ohne Peinlichkeiten erzählt – eine wahre Rosine!

Frau und Karriere Donnerstag 20. Oktober 2005 um 20h00 bei Andrea Rüfenacht
Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt zum Lesezirkel ein!
Wir diskutieren das Buch (2. Hälfte) Der Doktorhut im Besenschrank von Franziska Rogger

Nächste Sitzung
Dienstag, 23. August 2005, 20.00 Uhr
im Wartsaal-Café Steinhof
Wir schauen uns die Tonbildschau «Nei, Meitli, nei!» aus den 80er Jahren an und organisieren den Einsatz am bts-Fest.
Eine weitere Idee ist es, für die Grossratswahlen im Frühling 06 eine Kandidatinnenveranstaltung zu organisieren. Ideen sind gefragt.
Vernetzung mit anderen Frauenorganisationen: welche sind für uns interessant? Wie pflegen wir den Kontakt? Laden wir diese zu uns ein?

Veranstaltung zum «Frauen-Streiktag»
Dienstag, 14. Juni 2005 20.00 Uhr
im Wartsaal-Café Bahnhoftreff Steinhof
Frauenpower am Ende?
Oder: Warum haben sich die Verheissungen für die Frauen nicht erfüllt?
Diese Veranstaltung mit Yvonne-Denise Köchli, Verlegerin und Publizistin, war ein Genuss und ein grosser Erfolg.
Frau Dr. Köchli erläuterte in ihrem interessanten, lebendigen, teilweise auch humorvollen Referat, das mit anschaulichen Beispielen aus dem täglichen Leben gewürzt war (die uns zum Teil überaus bekannt vorkamen) die Gründe, die dazu führen, dass Frauen resignieren und ihre Power versiegt.
Sie erklärte zum Beispiel, warum wir am Arbeitsplatz keine Freundinnen brauchen. Warum wir uns nicht dem Druck beugen sollen, schön sein zu müssen. («Ich bin doch kein Fixleintuch!» – soviel zum Thema Schönheitsoperationen). Warum auch Frauensolidarität Grenzen hat. Dass Männer in Sitzungen ungeheuer viel Energie abzapfen. Dass wir von einflussreichen Frauen zu viel erwarten und diese damit einer Überforderung aussetzen. Dass wir eine Verpflichtung zur guten Nachrede (über andere Frauen) eingehen und nicht vor allem Kritik üben sollten.
Tatsächlich gab es Fortschritte: Frauen haben heute in der Regel eine gute Ausbildung. Die Erwerbsquote ist gestiegen. Negativ sind jedoch nach wie vor die berufliche Situation und die (partnerschaftliche?) Arbeitsteilung zu Hause.
Zu Beginn der beruflichen Karriere oder zu Beginn der Schwangerschaft denken Frauen noch nicht daran, dass sie später mal Krippenplätze brauchen. Wenn es dann soweit ist, ist es bereits zu spät. Dann kommt das harte Erwachen. Der Frust führt so weit, dass sich hochdotierte Juristinnen mit 40 plötzlich damit zufrieden geben, zu töpfern oder Seidentücher zu bemalen.
Es gibt aber auch einen selbstverschuldeten Anteil der Frauen an dieser unbefriedigenden Situation. Das ist zum Beispiel die Unfähigkeit zu delegieren, was unweigerlich zur Überlastung und letztlich zur Blockade führt. Frau Dr. Köchli fordert die Frauen weiter auf, den Nutzungsvertrag mit der Sentimentalität aufzukünden – was noch lange nicht heisst, einfach hart zu werden.

Mittwoch, 11. Mai 2005, 20.00 Uhr
Sitzung im Wartsaal-Café Steinhof
Wir diskutieren und bearbeiten den Entwurf zur Regionalplanung und verabschieden die endgültige Stellungnahme zur Mitwirkung.
Dann organisieren wir den Anlass vom 14. Juni.
Weiter wird eine Parole zum Partnerschaftsgesetz gefasst.

Samstag, 23. April 2005, 13.30-16.30 Uhr
im Wartsaal-Café Steinhof: Pflanzentausch
Alle wissen schon wies geht: Zimmer- und Gartenpflanzen bringen und holen, was gefällt. Transportmaterial mitnehmen. Gespräche bei Kaffee und Kuchen. Fachliteratur liegt auf.

Montag 18. April 2005 um 20h00 bei Johanna Wälti
Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt zum Lesezirkel ein!
Wir diskutieren das Buch Abgewählt. Frauen an der Macht leben gefährlich.
Am Treffen vom 3. März stand u.a. auch folgender spannende Artikel aus dem Tagi vom 26. Februar 05 zur Diskussion: «Ein Kind ist in Frankreich kein Drama.» Untertitel: Dank guter Betreuungsangebote ist für Franzosen (sic!) die Frage nach der «Vereinbarkeit von Familie und Beruf» fast unverständlich – sehr zum Wohl der Geburtenstatistik.
Nebst Arbeitszeitvergleich (CH: knapp 1900 Stunden/Jahr, Frankreich: ca. 1550 Stunden/Jahr), die eine «Vereinbarkeit» in Frankreich rein logistisch besser ermöglicht, zählt hier sicher auch die Bereitschaft, die Kinder vom Alter von 3 Jahren weg intensiv fremdbetreuen zu lassen, sowie das entsprechend vorhandene staatliche Schulsystem….und nicht zuletzt wurde die Frage diskutiert, seit wann viele Kinder wieder viel Reichtum bringen sollen?

Donnerstag, 24. Februar 2005, 20.00 Uhr
im Wartsaal-Café Steinhof: öffentliches Treffen
Drei Themen werden uns beschäftigen:

  • Aktionen zum internationalen Tag der Frau am 8. März. Es gibt Ideen, wir können aber auch kreativ sein und eigene Ideen entwickeln.
  • Regionalplanung: hier wurden verschiedene Massnahmen im Bereich Agglomerationsentwicklung erarbeitet. Ein Mitglied der Begleitgruppe wird darüber informieren. Das FrauenNetz Burgdorf sollte auch eine Stellungnahme erarbeiten.
  • Die Gruppe Frau&Karriere hat sich bereits mehrmals getroffen. Sie erzählen über die spannenden Lektüren und Diskussionen.

 

Frau und Karriere
Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt alle Frauen zum Lesezirkel ein.
Die Begeisterung hat sich etwas gelegt – nicht zuletzt wegen der biologistischen Sichtweise, die teilweise schon in der ersten Diskussionsrunde kritisiert wurde. Zu Beginn des Textes argumentiert Frau Fisher ausgewogen, diese zwei folgenden Kapitel berichten aber nun einseitig von den perfekten Frauen, die durch die Biologie (seien es Hormone oder die Anpassung im Laufe der naturgeschichtlichen Entwicklung) dazu ausersehen sind: Der Text ist in unseren Augen stark auf die Verhältnisse in den USA ausgerichtet, die wir nicht Alle so gut kennen können. Für uns bleiben einige Fragen: Dienstleistungs-Fachfrauen: Werden Frauen nicht schon zur Genüge als Dienende wahrgenommen? Ist das Dienen für Frauen positiver zu werten, wenn es als Beruf ausgeübt wird? Ist der Wert der Freiwilligen-Arbeit in den USA höher, als bei uns? Haben wir in Europa ein Problem, wenn wir die Tatsache, dass unserer Kinder immer mehr von ausschliesslich weiblichen Erziehungsfachleuten betreut werden, als Problem ansehen? Frau Fisher findet diese Entwicklung sehr gut! Ist die Kommunikation eine weibliche Domäne? Ist die Kommunikation über Persönliches eine weibliche und öffentliche bzw. offizielle Kommunikation eine männliche Domäne (z.B. Gesetzestexte)? Frauen, die kluge oder dumme Antworten wissen, gerne Fragen stellen und mitdiskutieren sind herzlich eingeladen im Januar, Kaptel 5 bis 8 und das Thema: Wie werden Frauen betitelt? Bringt Zeitungstitel mit! (schon gefunden: «Die kühle Blonde des Herrn Schüssel»; da wär dann Ursula Plassnik gemeint!) – bis dahin: Gute Unterhaltung beim Lesen und stöbern.

 

2004

Mittwoch, 17. November 2004, 20.00 Uhr
Jahresschlusssitzung im Wartsaal-Café Steinhof

An diesem Treffen schauen wir einen Film aus den 50er Jahren: Die glückliche Familie Der 30-minütige Film wurde 1958 für die SAFFA produziert, Sprecher ist der legendäre Paul Spahn. Lange galt der Film als verschollen. Dank beharrlichen Nachforschungen wurde er gefunden und auf Video überspielt.
Der Film macht auf eindrückliche Weise die Wertvorstellungen der damaligen Zeit deutlich. Die Mütter werden angehalten, ihre Aufgaben als «Hausstubenkräfte» ernst zu nehmen und keiner ausserhäuslichen Tätigkeit nachzugehen, da sonst ihre Kinder verwildern.
Bestimmt ergeben sich aus dem Gesehenen angeregte Diskussionen.
Dabei wollen wir aber auch die Jahresplanung 2005 nicht vergessen: bitte Agenda mitnehmen!

Frau und Karriere: Samstag 13. November 2004 um 14h00
im Milano Nord

Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt alle Frauen zum Lesezirkel ein.
Wir diskutieren Kaptel 3 und 4 des Buches
«Das starke Geschlecht. Wie das weibliche Denken die Zukunft verändern wird»
1) Weshalb erhält eine als weiblich definierte Tätigkeit (Erziehen, Pflegen, Haushaltung etc.) weniger Wertschätzung und hat auch rein finanziell weniger Wert, wenn sie als Berufsarbeit ausgeführt wird, als die männlich definierten Tätigkeiten? War das in der Geschichte einmal anders und wenn ja, wann und weshalb hat sich «das Blatt gewendet»?
2) Muss sich eine Frau, die in einer männlich dominierten Berufswelt eine mächtige Position erreichen will an männliche Verhaltensmuster anpassen (wie im Prinzip von Frau Bierach vorgeschlagen) oder helfen ihr weibliche Stärken da eher? Gibt es überhaupt spezifisch weibliche und männliche Stärken und Schwächen und wenn ja, wie wirken sich diese auf die Berufswelt aus?
Zur 2. Thematik passt das Buch von Helen Fisher:
«Das starke Geschlecht. Wie das weibliche Denken die Zukunft verändern wird»
(München 2000, ISBN: 3453172876) bestens. Leider ist dieses Buch in deutscher Uebersetzung vergriffen, kann aber von interessierten Frauen übers Internet auf amazon.de bestellt werden
Die «Testrunde», die die ersten 2 Kapitel probegelesen hat, war einhellig der Meinung, dass dieses Buch für (fast) jede Frau eine Bereicherung darstellen wird. Ueberzeugend war der absolut positive und ermutigende Grundton des Buches. Kontroverser war für die meisten Teilnehmerinnen die z.T. doch sehr «biologistischen» Verhaltenserklärungen: Sind Frauen tatsächlich die besseren Erzieherinnen, nur weil das weibliche Hormon Oestrogen sie dabei unterstützt und sie das ja auch schon die letzten 50’000 Jahre gemacht haben? Intensive und interessante Diskussionen sind zur Lektüre dieses Buches garantiert!
Wir freuen uns über weitere Frauen, die sich in diese Leserunde und Diskussion einschalten möchte – jederzeit und jetzt besonders möglich! Die Gruppe trifft sich am Samstag 13.November 2004 um 14h00 im Milano Nord, um Kapitel 3 und 4 zu diskutieren – bis dahin: Gute Unterhaltung beim Lesen.

Sonntag, 24. Oktober 2004, 10.00 Uhr
Filmmatinée im Kino Krone:
Calendar Girls
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Ein heiterer Film über ein schwieriges Thema. Wunderbare Stimmungsbilder, erstklassige Schauspielerinnen. Anschliessend zwangloses Treffen beim Apéro.

Frau und Karriere: Donnerstag 16. September 2004 um 20h00
bei Johanna Wälti

Die Arbeitsgruppe Frau und Karriere lädt alle Frauen zum Lesezirkel ein. Beim nächsten Treffen diskutieren wir den Artikel «Mutti spült, Papa arbeitet»
In der letzten Zusammenkunft diskutierten wir über das anregende, doch recht oberflächliche Buch von Barbara Bierbach «Das dämliche Geschlecht» und deren Thesen und brachten unsere eigenen Erfahrungen ein.
Die Autorin erkennt und diskutiert einige der Probleme die zu Ungleichheiten im Arbeitsleben zwischen Frau und Mann führen, besonders was die sogenannten Führungspositionen angeht. Diese Probleme sind ihrer Meinung nach v.a. auf die Bequemlichkeit und das fehlende Engagement der Frauen zurückzuführen. Dass es für gleiche Arbeit noch immer nicht gleichen Lohn gibt, oder dass doch noch einige Betreuungsplätze für Kinder fehlen, nimmt die Autorin am Rande zur Kenntnis; doch auch diese Kleinigkeiten könnten die Frauen schnell ändern, wenn sie nur wollten.
Der Grundton von Frau Bierachs Buch ist aber alles andere als ermutigend, ja nicht einmal besonders kämpferisch, sondern eher vorwurfsvoll – welche Frau sich nach einer derartigen Rede mit Freude dafür entscheidet, ihren Teil der Macht zu beanspruchen, blieb für uns im Dunkeln.
Wir lesen für die nächste Sitzung den Artikel «Mutti spült, Papa arbeitet» von Nina Degele. Dieser etwas sehr soziologische, aber sicher interessante Artikel wurde im «impact» Nr. 10/2004, in einem Artikel über Geschlechterunterschiede, zitiert.

Das bts-Fest im Steinhof
am Samstag, 11. September 2004 Das FrauenNetz als Programmgruppe des bts beteiligt sich von 14.00-17.00 Uhr mit einem Spielangebot. Das altehrwürdige Leiterlispiel wird zweckentfremdet und bietet allen an Gleichstellungsfragen Interessierte einen unterhaltsamen Parcours. Einen Preis gibts für alle, die mitmachen.

Das Emmental in Frauenhand
Wie können Frauen im Emmental mitgestalten, ihren Platz behaupten, Einfluss nehmen in Wirtschaft, Planung, Politik?
Donnerstag, 2. September 2004, 20.00 Uhr, in der Kulturmühle Lützelflüh

Das FrauenNetz Burgdorf und das Frauen-Netzwerk oberes Emmental treffen sich in der Mitte.
Den ersten Teil bestreiten zwei hochkarätige Gastreferentinnen:
Dr. Heidi Schelbert, Wasen, ist Oekonomin und Wirtschaftsforscherin mit Kenntnissen in weiteren Gebieten wie z.B. Umweltökonomie und Klimaforschung. Sie ist Mitglied in verschiedenen eidgenössischen Fachkommissionen.
Karen Wiedmer, Burgdorf, pflegt als Leiterin der Geschäftsstellen Region Trachselwald und Planungsverband Burgdorf Kontakte zu allen Gemeinden im Emmental und ist eine Spezialistin erster Güte für das Emmental und seine Anliegen.
Anschliessend Diskussion.
Der zweite Teil, ab. ca. 21.00 Uhr, ist für Kultur und Gespräche vorgesehen: die Frauen-Rhythmusgruppe SIMAHELI aus Burgdorf und Umgebung gibt ein musikalisches Gastspiel. Bei Getränken und leckeren Beilagen können weitere Diskussionen geführt und Kontakte geknüpft werden.
Eingeladen sind alle interessierten Frauen. Der Eintritt kostet CHF 15.–.

Moditag 2004: Samstag, 21. August 2004, 11.00-16.00 Uhr
beim Bauernhof im Meiemoos,

erreichbar zu Fuss, mit dem Velo, per Bus.
Ab Kreuzung National und Bushaltestelle Meiefeld hat es Wegweiser
Eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus Vertreterinnen von FrauenNetz, Kirche und Stadt hat den ersten Moditag in Burgdorf geplant. Mädchen ab der ersten Klasse haben die Möglichkeit, einen Tag zusammen zu verbringen, Spass zu haben und Dinge auszuprobieren, die sie sich im normalen Alltag nicht zutrauen würden. Es besteht auch ein Angebot für kleinere Modis, die aber in Begleitung einer Frau kommen müssen.
Das Land rund um den Bauernhof im Meiemoos bietet eine Fülle von Möglichkeiten und regt zu vielen Ideen für Workshops an. Vom Wahrsagen über Filzen, Erzählecke, Bikeparcours bis Wasserrutsche ist fast alles möglich, was die Sinne anregt.

«Frau und Karriere» – die neue Arbeitsgruppe des FrauenNetz Burgdorf lädt alle Frauen zum Lesezirkel ein.
Das nächste Treffen ist am Donnerstag 17. Juni 2004 um 20h00 im Café des banhoftreff steinhof.
Folgende Bücher werden diskutiert:
1) Das dämliche Geschlecht von Barbara Bierach. Warum es kaum Frauen im Management gibt. 2002, CHF ~18.00, ISBN: 3-492-23852-1
Die Autorin vertritt auf eine ziemlich provokative – und herausfordernde – Art, dass es vor allem an den Frauen selber liegt, warum sie nicht mehr Karriere machen. Dies reizt uns, dieses Buch zu lesen.
2) Frau und Karriere, von Margret Bürgisser, 1. Auflage 2003, CHF 29.00, ISBN-3-9522899-0-6, eine Publikation des schweizerischen Arbeitgeberverbandes
Dies ist eine schweizerische Studie und bietet die notwendigen – und interessanten – Zahlen und Fakten zum Thema

Samstag, 1. Mai 2004, 13.30-16.30 Uhr
Wartsaal-Café Bahnhoftreff Steinhof
4. Pflanzentausch

2003

MITTWOCH, 26. November 2003, 20.00 Uhr bahnhoftreff steinhof
Schwerpunktthema: Mentoring als Nachwuchsförderung
Christa Markwalder und Regina Mumenthaler als Mentorinnen erklären die Idee des Mentoring, informieren über die zwei unterschiedlichen Projekte (Universität und Jugendverbände) und erzählen im Dialog mit ihren Mentees über ihre Motivation und ihre Erfahrungen in diesen Projekten.
Anschliessend werden noch die Daten für 2004 abgemacht: Kalender mitnehmen!

SONNTAG, 26. Oktober 2003. 10.00 Uhr Kino Krone
Filmmatinée mit dem tunesischen Frauenfilm
SATIN ROUGE
Die verwitwete Mutter einer heranwachsenden Tochter befreit sich aus ihrer Einsamkeit, indem sie zu tanzen beginnt. Nicht nur die Geschichte, sondern auch die eindrücklichen Bilder sind sehenswert. Anschliessend Gespräche beim Apéro und orientalische Surprise.

SAMSTAG, 27. September 2003, 13.30-17.00 Uhr bahnhoftreff steinhof, Wartsaal-Café
PFLANZENTAUSCH
Die bald schon legendäre und bereits an zwei Orten (Langnau und Uetendorf) kopierte Veranstaltung für GartenliebhaberInnen. Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen und Zubehör bringen und holen, Fachsimpeln und Kaffee, Kuchen… geniessen.

SAMSTAG, 6. September 2003, 14.00-18.00 Uhrbahnhoftreff steinhof, rund um den Güterschopf PARCOURS FRAUENBIOGRAFIE
Am bts-Fest im Steinhof präsentieren wir uns mit einem interaktiven Parcours für Frauen jeden Alters. Spannend, witzig und anregend.

DIENSTAG, 26. August 2003, 20.00 Uhr bahnhoftreff steinhof, Wartsaal-Café
Planung und Entwicklung eines Angebots an Modi, im Anschluss an die Sitzung vom 22. Mai 2003 zum Thema Modi und Giele – Rollenzwänge. Leitung: Christine Meier und Mirjam Mumenthaler. Aktives Mitdenken und Ideen sind gefragt.

MONTAG, 25. August 2003, 20.00 Uhr Garten Schönauweg 11 bei Mumenthalers
Schwerpunktthema: kantonale Fachstelle für Gleichstellung. Mirjam Tschumi stellt die Institution vor. Anschliessend offene Diskussion.
Ab ca. 21.00 Uhr brauchen wir eure Mithilfe bei der Gestaltung unseres Angebots am Steinhof-Fest vom 6. September. Konzept und Inhalte sind weitgehend erarbeitet, wir sind auf Rückmeldungen angewiesen.

DONNERSTAG, 22. Mai 2003, 20.00 Uhr bahnhoftreff steinhof, Wartsaal-Café
Entwicklungspsychologische Infos zur Entstehung und Beeinflussung von Geschlechterrollen. Evtl. Planung und Entwicklung eines Angebots an Modi. Leitung: Christine Meier und Mirjam Mumenthaler. Aktives Mitdenken und Ideen sind gefragt.

SAMSTAG, 17. Mai 2003, 13.30 Uhr bahnhoftreff steinhof
VERNISSAGE
Plakatausstellung un-sicht-bar
Sans-Papiers-Frauen geben Einblicke in ihren Alltag. Sie leben sonst im Verborgenen. Mit der Fotoausstellung un-sicht-bar treten sie an die Öffentlichkeit und dokumentieren Momente aus ihrem Alltag.
Gesang: Regina Ribeiro
Die Ausstellung bleibt am 17./18. Mai beim Bahnhof Steinhof. Vom 19.-26. Mai ist sie am Oberstadtweg im Ententeich.

SAMSTAG, 29. März 2003, 13.30-17.00 Uhr
Pflanzentausch im Wartsaal-Café Bahnhof Steinhof
Gartenpflanzen (abgestochene Wurzelteile, neue Triebe, unerbeten gewachsene Sämlige, nicht mehr erwünschte Gartenbewohnerinnen, Zimmerpflanzen und Zubehör können hier mit gutem Gewissen abgegeben werden.
Wer leere Plätze oder Ecken bepflanzen möchte, findet hier vielleicht genau die Traumpflanze, die schon immer gefehlt hat.
Wer einfach eine Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder ein Glas Wein mit anderen GarteliebhaberInnen oder mit den aufliegenden Gartenbüchern geniessen möchte, ist ebenfalls an der richtigen Adresse. Fachsimpeln ist erlaubt!

Das FrauenNetz als Betriebsgruppe im Steinhof . Am 21. März 2003 wurde eine Vereinbarung mit dem bahnhoftreff steinhof unterzeichnet, wonach das FrauenNetz Burgdorf in Zukunft als Betriebsgruppe dazu gehört. Das bedeutet eine Erleichterung bei der Organisation von Veranstaltungen, jedoch keine Einschränkung in Bezug auf Veranstaltungen und Aktivitäten ausserhalb der Steinhof-Gruppe.

DIENSTAG, 25. März 2003, 20.00 Uhr Im Schützenhaus
Mitwirkungsveranstaltung zum Verkehrsrichtplan
mit Dori Schaer-Born,
ehemalige Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons Bern
Für Frauen sind sichere, praktische, organisatorisch durchdachte, kinderwagen-rollstuhl-velogerechte und nahe Wege wichtig. Wird Burgdorfs neuer Verkehrsrichtplan diesen vielfältigen Mobilitätsanforderungen gerecht? Dori Schaer-Born, geht in ihrem Einführungsreferat auf die frauenspezifischen Anliegen im Mobilitätsbereich ein. In der anschliessenden offenen Diskussion werden Fragen und Anregungen aus dem Publikum besprochen. Sie werden in die Stellungnahme zum Verkehrsrichtplan einfliessen.

DIENSTAG, 25.Februar 2003, 20.00 Uhr bahnhoftreff steinhof
Neues Baureglement
mit Peter Hänsenberger, Projektleiter
Von 20.00-21.00 Uhr diskutieren wir das neue Baureglement, das in der Mitwirkungsphase steht. Regina Mumenthaler berichtet über die Arbeit in der Begleitgruppe und Peter Hänsenberger steht uns für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Wer dazu Gelegenheit hat, kann vorher die Ausstellung besuchen und an der einen oder anderen Quartierveranstaltung teilnehmen (Programme wurden an alle Haushaltungen verschickt). Ziel ist die Erarbeitung einer Stellungnahme des FrauenNetz.
Um 21.00 Uhr halten wir noch eine (kurze) reguläre Sitzung ab.